Gästebuch
Startseite
Uganda
Bilder Uganda
Ruanda
Sansibar
Bilder Sansibar
Tansanias Norden
Bilder Tansania
Botswana
Mokopane
Mocambique
Bilder Mocambique
Suedafrika
SA - Mpumalanga
Bilder Mpumalanga
SA -   Eastern Cape
Bilder Eastern Cape
SA - Western   Cape
Bilder Western Cape
SA - Kapstadt u. Halbinsel
Bilder Kapstadt und Halbinsel
Namibia
NAM - der Sueden
NAM - die Kueste
NAM - der Norden
SA - Kalahari
Afrika - Rueckblick
Suedamerika
Argentinien
Buenos Aires 1. Teil
Buenos Aires 2. Teil
Iguazú - NP

 

 

 

 

Buenos Aires, 2. Teil
Buenos Aires - die 13 Mio. Metropole ist ein Spiegel ihrer eigenen Geschichte. Vieles zeugt vom Glanz vergangener Tage. Einwanderungswellen aus Europa in der Mitte des 19.Jhdt., wirtschaftlicher Aufschwung und Wohlstand. Gleichfalls werden auch die dunklen Zeiten des Landes deutlich. Militärdiktatur, Wirtschaftskrisen, ökonomischer Kollaps und damit verbunden: der Verlust ausländischer Investoren, Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und Armut. Der Verfall der Stadt ist offensichtlich und alle leiden unter der enormen Verschmutzung der Stadt. 

Nichts desto trotz - die Stadt hat, wir nennen es, morbiden Charme. 

Dieses Kunstwerk, welches wir auf eine Hauswand gemalt in B.A. sahen, beinhaltet vieles, was diese Stadt ausmacht:

Der Hafen, der Tango, die Industrie, Fußball, Pferderennen, große, breite Avenidas , der Rio de la Plata und die Präsens alter und neuer Architektur. 

Die Bauwerke der Blütezeit, wo sich italienische, französische und spanische Architekten verwirklichten, sind trotz allem noch imposant. Kaffeehaustradition, Märkte, Tango, piktureske, koloniale Stadtteile und Parks machen diese Stadt attraktiv und sehenswert - auch wenn man sich angewöhnt, wegen der dreckigen Luft, flach zu atmen. 

Im Kaffeehaus Gato Negro

Ich denke, wir haben viel gesehen von dieser Stadt. Manches hat uns beeindruckt, anderes hat uns gefallen und wieder anderes hat uns eher bedenklich gestimmt und manches sogar erschreckt. Wir werden uns hier nur auf einige wenige Dinge beschränken. 
 

 

Stadtansichten 

 El Congresso

Der Obelisk am Plaza de la República

 

Iglesia Nuestra Senora del Pilar

Tangotänzerinnen in San Telmo Floralis Genérica

 

Kolonialgebäude in San Telmo

Im Business - Distrikt

 

 

Friedhof in Recoletta

Der Stadtteil Recoletta, in welchem wir gewohnt haben, ist bekannt für seine netten Parks, Museen, seine französische Architektur und vor allem für seinen Friedhof. Hier ist die Elite der Stadt zur letzten Ruhe gebettet. Ehemalige Präsidenten, einflussreiche Politiker, militärische Prominenz, sowie "the rich and famous". So ganz anders als die Friedhöfe, die wir aus Europa kennen, ist dieser ohne jegliche Grünfläche. Man schlendert durch "enge Gassen" mit beeindruckenden Statuen und Mausolen aus Marmor. Doch auch hier: vieles wirkt heruntergekommen und ist dem Zahn der Zeit preisgegeben. 

 

La Boca
Der Stadtteil La Boca war in der Mitte des 19. Jhd. der Stadtteil, in welchem sich die spanischen und italienischen Einwanderer niederließen. Diese arbeiteten vorwiegend in den Fleischfabriken der Stadt und sorgten für das Verpacken und Verschiffen des argentinischen Rindfleisches. Nachdem man die Lastkähne für das Verschiffen des Fleisches adrett hergerichtet hatte, nutzte man die verbliebene Farbe, um die  Häuser anzumalen. 
Die bunten Häuser haben La Boca zu Berühmtheit verholfen. Es ist eine Augenweide in dieser oft so grauen Stadt durch die kleinen Straßen mit bunt bemalten Häusern zu schlendern. Natürlich schlendert man mit hunderten anderer Touristen, aber es war trotzdem schön.

Und was macht man, wenn man mit zwei fussballbegeisterten Männern unterwegs ist: Man besucht selbstverständlich das La Bombonera, das Stadion der Boca Juniors, in dem einst Maradonnas Karriere begann. 
Thomas und Michael haben es sehr bedauert, dass derzeit keine Spielsaison ist. Sie hätten zu gerne ein Spiel der Boca Juniors und die Stimmung im Stadion live miterlebt. 

 

Ausflug nach Colonia del Sacramento/ Uruguay
Nur eine Stunde mit dem Schnellboot über den Rio de la Plata von Buenos Aires entfernt,  liegt Colonia del Sacramento. Diese alte Kolonialstadt mit ihren schattigen Alleen, schönen Kolonialgebäuden und der ruhigen Atmosphäre ist mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt worden. Wir haben es genossen, aus der Hektik Buenos Aires´ herauszukommen und konnten gut verstehen, warum am Wochenende tausende von argentinischen Besuchern nach Colonia kommen. Hier ist es, im Gegensatz zu Buones Aires, ruhig, beschaulich, es gibt kaum Verkehr und man kann mal wieder richtig durchatmen.

Und wo viele Touristen sind, da steigen auch die Preise - in Colonia haben wir das teuerste Wasser unserer Reise getrunken. 500ml für € 4,00.

 

 

Besuch von Susanne
Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Buenos Aires haben wir mit unserer Freundin Susanne, die beruflich in Buenos Aires war, verbracht. Es ist immer schön, unterwegs vertraute Menschen zu treffen und so haben wir uns auf ihrer Besuch hier sehr gefreut. Gemeinsam haben wir die grünen Oasen (die es tatsächlich gibt) dieser Stadt erkundet. 

Die Skyline vom am Stadtrand gelegenen Naturreservat

Im japanischen Garten

Liebe Susanne, es war ein schöner Tag mit Dir - wir  haben es sehr genossen. Und nochmals vielen Dank für die Bücher und vor allem für die Handschuhe, die hier in Patagonien (wo ich diese Zeilen schreibe) unbedingt notwendig sind.