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Namibia - die Küste
Namibias Küste zwischen den Dünen der Namibwüste und dem Atlantik mit dem kalten Benguelastrom ist bei weitem nicht so abwechslungsreich wie die Atlantikküste Südafrikas, aber sie ist einzigartig. Die Dünen reichen bis an die Wasserlinie, der Wind bläst oft kräftig und man wird dann sandgestrahlt und die Tierwelt in dieser unwirtlichen Gegend ist erstaunlich. 
 
Walvis Bay
Walvis Bay ist die zweitgrößte Stadt im Land und hat zugleich den größte Hafen Namibias. Wäre da nicht die Walvis Bucht, die dieser Stadt den Namen gab, gäbe es wahrscheinlich keinen Grund dorthin zu fahren. Aber in der Bucht tummeln sich Tausende von Flamingos, Pelikane, Seeschwalben, Delfine und -zigtausende von Seehunden. 

Wir haben eine organisierte Bootstour mitgemacht, die zum Einen sehr schön und zum Anderen sehr interessant war. Pelikane, die dicht neben dem Boot flogen, Seehunde und Delfine,  die das Boot begleiteten und dazu jede Menge Infos zur Geschichte der Walvis Bucht, der wirtschaftlichen Situation der Region, dem  Klima und der damit im Zusammenhang stehenden  Flora und Fauna.

Uns haben es vor allem die Pelikane angetan. An Land etwas ungeholfen, in der Luft fantastische Flieger mit beeindruckender Flügelspannweite. Und was uns besonders überrascht hat - diese großen Vögel wiegen nicht mehr als 3,5 kg. 

Die ca. 30 - 40.000 Tiere der Seehundkolonie in der Bucht sind für die Fischereiindustrie in Walvis Bay natürlich ständige Konkurrenten. Und so gibt es andauernde Diskussionen zwischen Fischereiverbänden und Naturschutzbehörde und es bleibt zu bezweifeln, ob es hier je eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gibt.

Und da in der Walvis Bucht auch Austern gezüchtet werden, haben wir auf dem Boot Austern geschlürft (nicht schlecht, kann man essen) und Sekt getrunken.

 

 

 
Cape Cross
Die größte Ohrenrobbenkolonie der Welt befindet sich an der Atlantikküste in Namibia. Dort wo der kalte Benguelastrom für fischreiche Gewässer sorgt, tummeln sich im Dezember, wenn die Jungen geboren werden, bis zu 210.000 Tiere. Doch ist dieser Ort nichts für schwache Nerven. Der stechende Gestank raubt einem den Atem und die vielen toten Robbenbabys sind nicht eben ein schöner Anblick. 

Ca. 1/3 der neu geborenen Robben stirbt innerhalb der ersten drei Lebensmonate. Gründe hierfür sind vielfältig: Manche werden von kämpfenden Bullen erdrückt, viele verhungern, weil ihre Mütter selbst Opfer von Haien und Orcas geworden sind und andere werden von Hyänen und Schakalen gerissen. So sieht man Robbenbabys in allen Verwesungsstadien zwischen den tausenden von Tieren liegen. Und besonders erbärmlich  fanden wir die vielen jämmerlich blöckenden  Robbenbabys, die auf der Suche nach ihren Müttern durch die Kolonie irren und einen mit großen Augen anschauen. Lange haben wir es dort nicht ausgehalten.
Cape Cross ist zugleich auch von historischem Interesse. Hier betrat Diego Cao 1486 als ersten Europäer die westafrikanische Küste.
 
 

 

Swakopmund

 

Natürlich waren wir auch in Swakopmund, der beliebtesten Urlaubsdestination der Namibier und Südafrikaner. Alle schwärmen von dieser sauberen, sicheren Stadt, den vielen guten Restaurants, dem leckeren Kuchen, dem angenehm kühlen Klima  und der deutschen Gastfreundschaft (!). Hier wird hauptsächlich Deutsch gesprochen, und die Straßenzüge sind geprägt von gut erhaltener deutscher Kolonialarchitektur

Wir haben die gute Infrastruktur der Stadt genutzt, um einzukaufen, E-Mails zu lesen, unsere Homepage zu aktualisieren, Permits zu beantragen und  zu bezahlen,....und natürlich sind wir auch im Café gesessen und haben Schwarzwälder Kirschtorte und Käsekuchen gegessen. In der Bäckerei haben wir Brezel und Laugenstange gekauft, dazu leckeren Käse und für Thomas in der deutschen Metzgerei Wurst. Das war wirklich ein Genuss.
Doch wie immer in Namibia - man geht aus der Stadt heraus und steht mitten in der Natur. Am Abend sind wir raus zu den Dünen gelaufen, haben die Weite und Stille genossen und den Sonnenuntergang über dem Meer betrachtet.
Immer wieder waren wir begeistert vom Wechsel der Farben und dem Spiel von Licht und Schatten in der untergehenden Sonne.
Hier haben wir übrigens auch die Bilder unserer Weihnachtsgrüße gemacht.

An dieser Stelle möchten wir ganz herzlich DANKE sagen für die vielen, vielen Weihnachts- und Neujahrsgrüße, die uns per e-mail, Gästebuch und SMS erreicht haben. Es waren so viele, dass wir diese nicht alle persönlich beantworten können. Wir hoffen auf Euer Verständnis dafür.

Aber wir haben uns total gefreut, dass so viele an uns gedacht haben und uns in Gedanken begleiten.