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Galapagos Kreuzfahrt
Galapagos Tauchen u. Strand

 

 

 

Galapagos-Kreuzfahrt

 

Galapagos war und ist ein Highlight unserer Reise. Wir haben uns sehr auf diesen Reiseabschnitt gefreut - und wir wurden hinsichtlich unserer Erwartungen nicht enttäuscht. Die Galapagosinseln sind ein "must-seen-spot" und zugleich eine "once in a lifetime" - Destination.

Es ist ein Geschenk, durch diese Inseln reisen zu können und die einzigartige Natur zu erleben. Wir waren begeistert und beeindruckt und ich war so unglaublich dankbar, dort zu sein. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tour auf den Galapagosinseln haben wir bereits während der Tage in Arequipa organisiert und fixgemacht. Ein vorheriger Kassensturz machte deutlich, dass wir bisher weniger Geld verbraucht haben, als wir geplant hatten und so gönnten wir uns für die Tour durch die Galapagosinseln etwas  Luxus. 

Internetrecherche, Anfragen bei diversen Touranbietern und schlussendlich ein super last-minute Angebot - da haben wir nicht lange gezögert und zugegriffen. 

Und es war dann wirklich richtig luxuriös - ein neues Schiff, eine große Kabine mit Balkon, leckeres Essen, einen Diplombiologen als Führer und eine kleine Gruppe (zuerst 5, dann 16 Passagiere) interessanter Mitreisender aus Südafrika, USA, Japan, Australien, Brasilien, Israel und der Schweiz.

Es war wie eine Woche "Urlaub" während unserer Reise. Wir mussten nichts organisieren, wir mussten uns um nichts kümmern, mussten nicht überlegen, wie kommen wir wann wohin, wo gibt es eine nette Unterkunft, wo gibt es was zu essen,......alles war bestens vorbereitet und wir haben die Zeit in vollen Zügen genossen. 

 

 

Treasure of Galapagos

Unsere Kabine

 

 

Doch der Reihe nach: Zunächst hatten wir drei Flugtage vor uns. Von Cusco ging´s erst nach Lima, am nächsten Tag nach Guayaquil in Ecuador und dann, wieder am nächsten Tag, weiter nach Baltra, einer Insel im Galapagosarchipel. Dort trafen wir Marie-Louise aus Australien, Barbara und Adrian aus der Schweiz, mit denen wir die ersten Tage der Kreuzfahrt gemeinsam in kleinem Kreise begannen.

Die weiteren Passagieren stießen erst drei Tage später zu uns.

Marie-Louise, Adrian, Barbara, Ellen, Thomas und Harry, unser Guide

 

 

 

Hier unsere Reiseroute:
 

 

 

 

Die 8-tägige Kreuzfahrt begann auf Santa Cruz und führte uns über North Seymour, Bartolomé, South Plaza, Santa Fe, San Christobal, Espanola, Floreana und Isabella zurück nach Santa Cruz.

Wir haben in dieser Woche viel gesehen, sind mit Seelöwen und Pinguinen geschnorchelt, haben Hunderte von Bildern gemacht und könnten Seiten über die Galapagosinseln füllen. Ich werde mich jedoch auf das beschränken, was uns auf den jeweiligen Inseln spezifisch oder besonders erschien.

Eigentlich hatten wir geplant, noch einen Abschnitt über die Entdeckung der Inseln, Darwins hier entwickelte Evolutionstheorie, klimatische Bedingungen, ökologische Situation,...zu schreiben. Aber in Anbetracht der Größe dieser Seite haben wir dieses Kapitel wieder gestrichen - man kann alles in Büchern oder im Internet nachlesen. 

Nur soviel: Es ist nicht die Vielfalt der Flora und Fauna, was die Galapagosinseln so besonders macht - es ist die Einzigartigkeit der Tiere und Pflanzen. Viele Arten sind endemisch und somit nur hier zu finden. Die jahrtausendelange Isolation und das Fehlen nennenswerter Feinde hat die Tiere ihre natürliche Scheu verlieren lassen, was wir sehr geschätzt haben, weil man selten freilebenden Tieren so nahe kommt. 

 

 

Isla Santa Cruz
 

 

 

 

 

Zu Beginn unserer Reise auf den Galapagosinseln haben wir die Charles Darwin Research Station in Puerto Ayora besucht. Mehr als zweihundert Wissenschaftler und Volunteers arbeiten hier im Bereich der Forschung und Erhaltung der einzigartigen Flora und Fauna des Archipels.

Sicherlich am meisten bekannt ist das Zuchtprogramm für die hier beheimateten Riesenschildkröten.

 

 

 

Einige Inseln des Galapagos-Archipels wurden im 19. Jahrhundert von Walfängern und Seelöwenjägern als Basis genutzt, um sicher ankern zu können,  Frischwasser und Brennholz aufzunehmen und u.a. auch, um sich mit Frischfleisch in Form von Riesenschildkröten zu versorgen. Die Tiere konnten unter übelsten Bedingungen (lebendig in Regalen im Schiffsbauch gelagert) bis zu einem Jahr überleben und sorgten somit, auch lange nach dem Verlassen der Inseln, für eine fleischhaltige Mahlzeit auf den Fangschiffen. Die Zahl der "eingesammelten" Riesenschildkröten geht in die Hunderttausende und so kann man sich vorstellen, dass diese auf manchen Inseln fast ausgerottet wurden.

 

 

Die hier geborenen Schildkröten werden mit einer Nummer oder einem Chip versehen und im Alter von ca. 4-5 Jahre auf der Insel ausgesetzt, wo ihre "Eltern" herkommen. So sichert man den Bestand und sorgt für das weitere Überleben der jeweiligen Spezies.

 

 

 

 

Auf der Charles Darwin Research Station haben wir neben den Riesenschildkröten auch Meeres - und Landleguane und diverse Vögel gesehen. Zweifellos hat die Station einen gewissen Zoocharakter, doch bietet sie eine gute Einführung in Flora, Fauna, Geschichte und Ökologie der Galapagosinseln und ist somit ein lohnenswerter Einstieg in eine Reise durch das Archipel.

 

 

 

Islas North Seymour u. Bartholomé

 

Während der Nacht sind wir nach Norden gefahren um am nächsten Morgen eine Exkursion auf der Insel North Seymour machen zu können.

Morgens um 5.30 Uhr bin ich aufgestanden um den wunderschönen Sonnenaufgang betrachten zu können - und zugleich die Fische, Seehunde, Wasserschildkröten, die sich im glasklaren Wasser um das Schiff tummelten.

Besonders irre fanden wir die Galapagoshaie, die an der Wasseroberfläche das Schiff umkreisten.

 

 

 

 

 

 

Galapagoshaie

 

 

Auf der sehr kleinen, felsigen Insel North Seymour befindet sich eine der größten Seevogelbrutkolonien im Galapagosarchipel. Hauptsächlich Gabelschwanzmöwen, Fregattvögel und Blaufußtölpeln nisten hier - mitunter mitten auf dem kleinen Pfad, auf dem man die Insel erkunden kann.

Bereits am Morgen auf dem Schiff haben wir männliche Fregattvögel mit leuchtend rotem Kehlsack fliegen sehen - auf der Insel waren es unzählige, die werbend um die Gunst eines Weibchens buhlten.

 

             

 

Diese schönen Tiere sind zwar elegante Flieger, aber weniger gute Jäger. So sieht ihre Jagdstrategie meist so aus, dass sie anderen, meist kleineren, Seevögeln oder anderen Fregattvögeln die Beute abjagen.

 

 

 

Über Mittag sind wir weitergefahren zur nahegelegenen kleinen Insel Bartholomé, die durch ihre unwirklich scheinende Lavalandschaft, der schönen Aussicht vom höchsten Punkt der Insel auf zwei Buchten und vor allem wegen der dort lebenden Pinguine besticht. Dort war unser erster Schnorchelgang und die munteren Galapagos-Pinguine, die an Land mitunter so unbeholfen wirken, erwiesen sich unter Wasser als unglaublich schnelle und wendige Taucher. Thomas hatte wirklich Mühe, hier ein Bild zu machen.

Der Galapagospinguin ist der einzigste Pinguin, der in tropischem Klima lebt und zugleich die Spezies, die am nördlichsten auf der Erde beheimatet ist.

 

 

Während alle anderen schnorcheln waren, habe ich das Leben am Strand beobachtet. Seelöwen, Lavaeidechsen, Vögel und Krabben waren ebenso sehenswert wie Pinguine.

Lavaeidechse jagt nach Mücken, die sich auf der Schnauze des Seelöwen niedergelassen haben

 

 

Lavaeidechse Seelöwenbaby Sally Lightfood Krabbe

 

 

Aussicht vom höchsten Punkt der Insel (114m ü. NN)

 

Wir haben auf dem Aussichtpunkt den Sonnenuntergang abgewartet und sind dann wieder zurück an Bord, wo ein leckeres Abendessen auf uns wartete.

 

 

 

Islas South Plaza und Santa Fe

 

 

South Plaza wird uns immer als die Insel der Landleguane in Erinnerung bleiben. Hunderte dieser urigen, rein vegetarisch lebenden, Echsen besiedeln diese Insel.

Auf den ersten Blick wirken sie nicht unbedingt freundlich - aber sie sind völlig harmlos und bei näherer Betrachtung sehen sie aus, als wenn sie lächelten (finden wir zumindest).

Die Männchen werden bis zu stattlichen 13 kg schwer und bis zu 1,5 m lang.

 

 

 

 

 

Neben den vielen Landleguanen ist die 25-30 m hohe Steilküste der Insel, eine weitere Sehenswürdigkeit. Hier nisten Gabelschwanz- und Lavamöwen, Blaufuß- und Maskentölpel

 

 

Maskentölpel Gabelschwanzmöwe Blaufußtölpel

 

 

Weiter ging´s nach Santa Fe, wo wir in einer wunderschönen, geschützten Bucht im glasklaren Wasser schnorchelten. Verspielte Seelöwen, große Wasserschildkröten und Rochen gab´s im nur knapp 5 m tiefen Wasser zu sehen. 

 

 

 

Am Abend machten wir noch eine Exkursion auf die Insel, wo es eine besondere Spezies der auf Santa Fe endemischen Landleguane zu sehen gibt. 

Sie sind nicht eben leicht zu finden, weil sie gut getarnt sind. Wir haben dennoch zwei gesehen.

 

 

 

Galapagostaube

 

 

... ganz schön neugierig und überhaupt nicht scheu

 

 

 

Isla San Christobal

 

In San Christobal stießen die anderen Passagiere zu uns und wurden von Harry, unserem Guide, am dortigen Flughafen abgeholt. Wir fünf, die wir bereits seit Tagen auf dem Schiff waren, haben uns am Morgen das Interpretation Center in Baquerizo Moreno Port, dem einzigen Dorf auf der Insel angeschaut. Hier stehen die erdzeitliche und humane Geschichte, sowie die ökologischen Probleme und deren Lösung(sversuche) im Vordergrund.

 

 

Den weiteren Tag haben wir am Strand verbracht. Seelöwen und Meeresechsen leisteten uns Gesellschaft und wir fanden es richtig schön, auch mal wieder am Strand zu liegen.

Das Wasser war zwar sehr aufgewühlt, die Sicht unter Wasser schlecht, aber wir haben dennoch beim Schnorcheln Seelöwen und Schildkröten gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

Isla Espanola

 

 

Espanola ist die südlichste Insel im Galapagosarchipel und wird uns wegen verschiedener Dinge in besonderer Erinnerung bleiben.

Zum einen befindet sich hier die einzigste Brutkolonie der Galapagosalbatrosse, die Insel ist mit Steilküste, herrlichen Stränden und Blowholes landschaftlich wunderschön und die männlichen  Meerechsen, die sich während der Balz rot und grün färben, sind zwar nicht wirklich attraktiv, aber dennoch speziell.

 

 

 

Am Morgen stand die Gardener Bay im Nordwesten der Insel auf dem Programm. Ein herrlicher, feinsandiger langer Strand mit einer großen Seelöwenkolonie. Hier liegen Hunderte von Seelöwen jeglicher Größe, die sich durch die Anwesenheit von uns nicht stören ließen.

Sitzt oder liegt man am Strand und die Seelöwen kommen aus dem Wasser, kann es sein, dass diese sich direkt neben einen legen. Ist es ein großer Bulle, dann ist das eher beklemmend.

Neben der Tierwelt haben mich die Farben des Wassers begeistert. Von hellem Türkis bis hin zu tiefem Blau - einfach herrlich.

 

 

An den felsigen Abschnitten des Strandes konnten wir die zur Balz rot gefärbten Galapagos-Meerechsen beobachten. Diese  Echsen gehören zur Familie der Leguane und sind die einzigsten ihrer Art, die ins Meer gehen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Algen und Seetang und obgleich sie viel Zeit im Wasser verbringen, sind sie doch Landtiere.

Das mit der Nahrung aufgenommene Salz wird in Form einer hochkonzentrierten Salzlösung immer wieder ausgespuckt. Leider ist es uns nicht gelungen, eine spuckenden Meerechse in Pixel festzuhalten. 

 

 

Austernfischer 

 

 

Am Nachmittag haben wir den Westen der Insel mit der dortigen Albatrosskolonie zu besuchen.

Die Galapagosalbatrosse sind die größten Vögel des Archipels und erreichen eine Spannweite von bis zu 3,40 m. Sie sind gleichfalls die einzigste Spezies ihrer Art, die am Äquator brütet.

Albatrosse leben monogam. Ein Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Nach dem Tod eines Partners bleibt der zurückgebliebene Partner allein.

 

 

Albatrosse wirken an Land mit ihrem Watschelgang recht unbeholfen - sind sie in der Luft, sind sie fantastische Flieger und nutzen die Winde so geschickt, dass sie stundenlang gleiten können. Wir sind lange an der Steilküste der Insel gestanden und haben die fliegenden Albatrosse beobachtet - wirklich majestätisch.

 

 

 

 

Neben der Albatrosskolonie gibt es auf der Insel eine große Brutkolonie von Masken- und Blaufußtölpel. Tausende von Vögeln, Nester direkt am Pfad, Küken jeder Größe, keinerlei Scheu.....so die kurze Zusammenfassung.

 

 

Maskentölpel Maskentölpelküken - sieht aus wie Zuckerwatte Füße des Blaufußtölpels

 

 

Wir sind bis zum Sonnenuntergang auf der Insel geblieben und haben die friedliche und schöne Stimmung in uns aufgesogen.

 

 

 

Isla Floreana

 

Floreana war für uns die Insel der Flamingos. Wir haben in den letzten Monaten viele Flamingos gesehen - aber nirgends waren sie so intensiv gefärbt wie hier. 

Natürlich bietet Floreana mehr als nur Flamingos. In den Lagunen sind weitere Seevögel zu beobachten, an manchen Stränden findet man Seelöwenkolonien, an anderen legen Schildkröten ihre Eier ab. 

 

 

 

 

 

 

Stelzenläufer

Sanderling (dt. Name ist mir nicht bekannt)

 

 

Trotz dessen, dass wir vor unserer Reise schon viel über Galapagos gesehen und gelesen hatten, war uns nicht bewusst, dass es hier so unglaublich schöne, unberührte Strände gibt. Manchmal sind wir einfach nur im Sand gesessen und haben die Szenerie auf uns wirken lassen. 

Wir haben Rochen und kleine Haie im Flachwasser gesehen, haben Blaufußtölpeln und Pelikanen beim Jagen zugeschaut, haben die unzähligen, bunten Sally-Lightfood-Krabben und Meerechsen auf den Felsen beobachtet und fanden es einfach toll, Zeit an so besonderen Orten dieser Welt verbringen zu können.

 

 

Die einheimische Flora und Fauna der Insel ist durch eingeschleppte Tiere und Pflanzen enorm bedroht. Vor allem Ziegen, Katzen, Schweine, Esel und diverse Insekten führen zu einem reduzierten Bestand an endemischen Vogel- und Pflanzenarten. Derzeit läuft ein groß angelegtes Projekt mit dem Ziel, in absehbarer Zeit die Insel von all den eingeschleppten Tiere und Pflanzen zu befreien. Ich denke, es ist ein ehrgeiziges Projekt und hoffe, dass es gelingt, dem definierten Ziel nahe zu kommen. 

 

 

Natürlich haben wir auch die außergewöhnlichste Poststelle der Welt besucht - die Post Office Bay and der Nordküste der Insel. 

Die Geschichte der Post Office Bay reicht über 300 Jahre zurück. Walfänger, die sich auf der Insel mit Frischwasser versorgt haben, hinterließen in einem Fass Nachrichten an ihre Familie in England und Amerika. Besatzungsmitglieder anderer Schiffe, die auf dem Weg zurück in die Heimat waren, nahmen die Post mit, um sie nach ihrer Rückkehr persönlich zuzustellen. 

Das System funktioniert immer noch. Wir haben u.a. eine Karte an unsere Freunde Michel und Toshiko in Japan eingeworfen und hoffen, dass bald ein japanischer Tourist vorbeikommt und die Karte mit nach Japan nimmt. 

Im Gegenzug haben wir eine Karte für eine Familie in Stuttgart-Vaihingen mitgenommen.

 

 

 

In der kleinen Bucht der Post Office Bay haben sich die Crewmitglieder von zwei Schiffen zum Fußball getroffen. Thomas und einige andere Passagiere haben sich eingeklinkt und sich ein wenig sportlich betätigt. 

Der Sonnenuntergang, der das Spiel beendete, war wirklich spektakulär. 

 

 

Zuerst so... ...und wenige Minuten später dann so.

 

 

Isla Isabella

 

 

Isabella ist die größte Insel im Galapagosarchipel und zugleich die (erdgeschichtlich betrachtet) jüngste. Aktive Vulkane (letzter Ausbruch 2005), die höchste Erhebung im Galapagosarchipel (1707 m), die größte Population an Riesenschildkröten und zugleich über 50.000 wilde Ziegen, die Futterkonkurrenten für die Riesenschildkröten sind. 

 

 

Zunächst haben wir die "Wall of tears" besucht, eine Lavamauer "in the middle of nowhere". Hinter dieser Mauer verbirgt sich die dunkle Geschichte von Isla Isabella als ehemalige Sträflingskolonie. 

Hierher verbannte Strafgefangene mussten, nur damit sie beschäftigt waren, eine völlig sinnlose Mauer mitten in der Wildnis bauen. Die Bedingungen sind unvorstellbar hart. Kaum Trinkwasser, feuchte Hitze und nichts als Wildnis. Und all das ist noch gar nicht so lange her - noch in den 40er Jahren des 20. Jhdts. wurde hier gearbeitet. 

 

 

Wir sind die 4 km lange Strecke zurück ins Dorf gelaufen und waren begeistert von der Küste der Insel. Dichte Mangrovenwälder, Lagunen,  felsige Abschnitte, an denen  Seelöwen und Meerechsen leben und ein kilometerlanger wunderschöner Sandstrand.  Es war herrlich. 

Thomas im Mangrovendschungel

 

 

 

 

Brauner Pelikan Spottdrossel Galapagosbussard

 

 

Am Nachmittag haben wir noch eine kleine Lavainsel besucht, wo wir eigentlich in einem kleinen Kanal ruhende Haie anschauen wollten - die waren leider nicht da, dafür aber Pinguine, tausende von Meerechsen, Lavaeidechsen, Pelikane, Seehunde, Tölpel,.....

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen. Die meisten Mitreisenden mussten zurück zum Flughafen, um den Flug aufs Festland zu erreichen. Wir haben uns herzlich und mit Bedauern verabschiedet - es war wirklich eine sehr angenehme und interessante Reisegesellschaft.  

Die Zeit auf dem Schiff ging rasend vorbei. Wir sind voller Eindrücke und voller Begeisterung zurückgekommen und hoffen, dass dies nicht unsere letzte Tour durch die Galapagosinseln war. In Gedanken plane ich schon eine Reise durch den nördlichen Teil des Archipels.