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Peru - Titicacasee

 

Weil es uns am Titicacasee so gut gefallen hat und wir von anderen Reisenden gehört haben, dass es auf der peruanischen Seite noch einige schöne Inseln im See zu sehen gibt, sind wir mit dem Bus nach Puno gefahren, um von dort noch einen Ausflug auf dem See zu machen.

Der Zeitunterschied zwischen Bolivien und Peru beträgt eine Stunde. Und als wir an der Grenze unsere Uhren umstellen wollten, bemerkten wir den Verlust unseres Tauchcomputers. Wir haben hin und her überlegt - und es gab nur eine Möglichkeit (weil er gestern noch da war): Jemand war in unserem Hostalzimmer und hat ihn geklaut. Sehr ärgerlich.

 

 

Floating Islands

 

Die schwimmenden Inseln und deren Bewohner, die Uros, sind die Top-Touristen-Destination auf dem Titicacasee. Zweifellos hat dies zur Kommerzialisierung der Inseln und deren Bewohner beigetragen - dennoch gibt es kaum etwas Vergleichbares auf dieser Welt. 

 

Schwimmende Insel auf dem Titicacasee - im Hintergrund das Festland

 

Die schwimmende und isolierte Existenz der Uros begann vor Hunderten von Jahren, als sich dieses Volk vor den aggressiven Inkas schützen musste. 

Sie bauten Inseln aus Ried, vertäuten diese im Flachwasser des Sees, um das Abtrieften zu verhindern, und lebten als Jäger (Fische und Vögel des Sees) und Sammler (hauptsächlich Vogeleier). Mittlerweile ist es verboten, Fische aus dem See zu fangen oder gar Vogeleier zu sammeln und zwangsweise hat sich auch die Lebensweise der Uros verändert. Mittlerweile leben die Menschen auf den Inseln von Fischzucht und Tourismus. 

 

 

Riedboot

Haarschmuck der Uros

 

Auch wenn alles wie eine Show auf uns wirkte, so war es dann doch ganz  interessant, weil uns gezeigt wurde, wie die Inseln hergestellt werden, wie Boote und Häuser gebaut werde und wie sich das Leben der Menschen nach und nach verändert. 

 

 

 

Isla Taquile

 

 

Isla Taquile hat uns sehr gut gefallen. Die lange Zeit abgeschiedene Insel besticht durch eine wunderschöne Szenerie. Die rote Erde kontrastiert mit dem tiefblauen Himmel, der glitzernde See und im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Anden - das war schon richtig schön. Dazu die freundlichen Menschen und die schönen, alten Steinbögen, die man an verschiedenen Stellen der Insel bewundern kann - wir hätten länger dort bleiben sollen....

 

 

Auf der Insel wird eine besondere Tradition der Handarbeit gepflegt. Mädchen lernen im Alter von 4 - 5 Jahren zu  weben und Jungen lernen stricken. Und so sieht man auf der Straße Männer sitzen, die komplizierteste Muster mit mehreren Farben stricken und Frauen, die plaudernd vor dem Haus die Spindel drehen und die Wolle für die Webarbeiten spinnen.

Die Qualität er hergestellten Handarbeiten ist extrem hoch und in der  Kooperative im Dorf kann man die Handschuhe, Mützen, Taschen, Bänder,....kaufen. Wir haben natürlich auch was gekauft - denn der nächste Winter kommt bestimmt in Deutschland.

 

 

 

 

Besonders beeindruckt haben mich die unglaublich fest gestrickten (sie sind tatsächlich wasserdicht), mit feinen Mustern versehenen Mützen der Männer, die zugleich deren sozialen Stand deutlich machen. Verheiratete Männer tragen rote Mützen und Singles tragen rot-weiße Mützen. Die eingestrickten Muster machen auch die gesellschaftliche Position der Männer deutlich.

 

...unverheiratet.... ...verheiratet

 

 

 

Auch wenn uns der Titicacasee gut gefallen hat - wir sind weiter gereist, weil wir von Peru noch viel sehen wollen. Die nächste Station ist Arequipa, die zweitgrößte Stadt Perus.